BIOGRAFIE

Markus Stenz gilt als einer der führenden Dirigenten unserer Zeit. In der Saison 2026/27 beginnt er die Spielzeit mit einer Produktion von Brett Deans Of One Blood an der Bayerischen Staatsoper. Erstmals dirigiert er das Warsaw Philharmonic und das Singapore Symphony Orchestra und kehrt zum Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Orquesta Sinfónica de Bilbao, Orchestra of the Finnish National Opera, Orchestra Sinfonica Siciliana, Naples Philharmonic, Detroit Symphony Orchestra, Pacific Symphony, Lahti Symphony Orchestra und Turku Philharmonic Orchestra zurück. Außerdem beschließt er mit dem Hangzhou Philharmonic Orchestra nach Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung mit Das Rheingold Wagners Ring-Zyklus,

Zuletzt führten ihn Opernengagements an das Teatro La Fenice, wo er 2025 eine Neuproduktion von Kurt Weills Der Protagonist sowie in der Saison 2025/26 Bergs Wozzeck und Wagners Lohengrin dirigierte. Zu seinen besonders erfolgreichen Produktionen zählen Schrekers Die Gezeichneten an der Bayerischen Staatsoper, die Uraufführung von Kurtágs Fin de partie 2018 am Teatro alla Scala und an der Niederländischen Nationaloper sowie eine Neuproduktion von Henzes Der junge Lord beim Maggio Musicale di Firenze im Jahr 2025. Darüber hinaus gastierte er an führenden internationalen Opernhäusern wie der Opéra National de Paris, der English National Opera und der Deutschen Oper Berlin.

Markus Stenz arbeitet mit renommierten Orchestern weltweit zusammen, darunter das Gürzenich Orchester, bei dem er elf Jahre lang Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister war, das Baltimore Symphony Orchestra, Detroit Symphony Orchestra, Oregon Symphony, Seoul Philharmonic Orchestra, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, New Japan Philharmonic Orchestra, Orchestre National de Lyon, Orchestra della Toscana, Shanghai Symphony Orchestra und NCPA Orchestra in Peking.

Seine umfangreiche Diskografie umfasst zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen, darunter den Gesamtzyklus der Sinfonien Mahlers mit dem Gürzenich Orchester. Die Aufnahme von Mahlers Sinfonie Nr. 5 wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Zu seiner Diskografie gehören außerdem Strauss Don Quixote und Till Eulenspiegel sowie Schönbergs Gurrelieder, die bei den Gramophone Awards 2016 mit dem Choral Award ausgezeichnet wurden.

Markus Stenz studierte an der Hochschule für Musik in Köln bei Volker Wangenheim und in Tanglewood bei Leonard Bernstein und Seiji Ozawa. Er wurde mit einem Ehrenstipendium des Royal Northern College of Music in Manchester ausgezeichnet und ist seit 2023 Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.