BIOGRAPHIE
Markus Stenz - Dirigent
Markus Stenz ist Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister sowie Chefdirigent des Radio Filharmonisch Orkest und Erster Gastdirigent des Hallé Orchestra mit Sitz in Manchester.
Ausgebildet an der Hochschule für Musik in Köln bei Volker Wangenheim und bei Leonard Bernstein und Seiji Ozawa in Tanglewood profilierte er sich früh mit ungewöhnlichen Projekten und zahlreichen Ur- und Erstaufführungen. 1989 übernahm Markus Stenz die musikalische Leitung des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano (bis 1995) und leitete als Chefdirigent von 1994 bis 1998 die London Sinfonietta, das renommierteste britische Ensemble für zeitgenössische Musik. Parallel zu seiner Position als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Melbourne Symphony Orchestra von 1998 bis 2004 hat Markus Stenz sein Repertoire in Richtung Klassik und Romantik erweitert.
Seit der Spielzeit 2003/2004 ist Markus Stenz Gürzenich-Kapellmeister. Er leitete das Gürzenich-Orchester Köln zum Jahreswechsel 2007/2008 auf dessen erster China-Tournee sowie im August 2008 in der Royal Albert Hall im Rahmen der BBC Proms in London. Im September 2010 kehrte er zurück nach China, um in Shanghai die erste Aufführung von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ mit dem Gürzenich-Orchester und der Oper Köln aufzuführen. In seiner letzten Kölner Spielzeit 2013/2014 reist er vom 16.–24. Februar 2014 erneut mit dem Gürzenich-Orchester Köln nach Asien und gastiert in den wichtigsten Städten Chinas und Taiwans wie Taipeh, Shanghai, Beijing und Guangzhou. Er wird zudem gegen Ende der Saison am 15. Juni 2014 ein Strauss-Festkonzert anlässlich des 150. Geburtstags des Komponisten (11. Juni 1864) in der Philharmonie geben.
Markus Stenz debütierte als Operndirigent mit Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“ am Gran Teatro La Fenice in Venedig. Er hat zahlreiche Ur- und Erstaufführungen geleitet, z.B. Hans Werner Henzes „Das verratene Meer“ in Berlin, „Venus und Adonis“ an der Bayerischen Staatsoper und „L’ Upupa und der Triumph der Sohnesliebe“ 2003 bei den Salzburger Festspielen. Seit seinem Operndebüt gastierte Markus Stenz an den wichtigen internationalen Opernhäusern und bei internationalen Festivals wie z.B. am Teatro alla Scala in Mailand, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der English National Opera, an der Lyric Opera Chicago, San Francisco Opera, in Los Angeles, am Staatstheater Stuttgart, an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper Hamburg, an der Oper Frankfurt (mit der Uraufführung von Detlev Glanerts „Caligula“) sowie beim Festival in Glyndebourne, beim Edinburgh International Festival, bei den Bregenzer (UA von Detlev Glanerts „Solaris“ im Juli 2012) sowie den Salzburger Festspielen.
Besonders hervorzuheben aus dem bisherigen Wirken an der Oper Köln sind die viel beachteten Aufführungen von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, „Lohengrin“, „Tannhäuser“, „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ sowie Leoš Janáčeks „Jenůfa“ und „Kát’a Kabanová“. Markus Stenz zeichnet in Köln in der Saison 2012/2013 musikalisch verantwortlich für die Neuproduktionen von Schrekers „Die Gezeichneten“ und Richard Wagners „Parsifal“.
Als Konzertdirigent hat Markus Stenz u a. das Königliche Concertgebouw Orchester, die Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Berliner Philharmoniker, das Tonhalle Orchester Zürich, die Wiener Symphoniker, das Hallé Orchestra Manchester, das NHK Symphony Orchestra Tokyo, die Staatskapelle Berlin, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg sowie die Sinfonieorchester des BR, HR, WDR und NDR geleitet. In den USA arbeitete er mit dem Chicago Symphony und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra sowie den Sinfonieorchestern von Boston, Dallas, Minnesota und Houston.
Mit dem Label OehmsClassics werden derzeit alle Sinfonien von Gustav Mahler sowie der Lieder „Des Knaben Wunderhorn“ mit Christiane Oelze (Sopran) und Michael Volle (Bariton) herausgebracht. Der Zyklus erscheint auf Hybrid-SACD. Den Auftakt des großen Mahler-Zyklus mit dem Gürzenich-Orchester Köln machte die 5. Sinfonie cis-Moll, die im Herbst 2009 in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen wurde sowie von dem Musikmagazin Rondo 2010 als Platte des Jahres ausgezeichnet wurde. Mittlerweile sind auch die 4. Sinfonie, die Wunderhorn-Lieder, die Zweite, Dritte, Erste und die 8. Sinfonie („Die Sinfonie der Tausend“), erschienen. Vom classic fM magazine wurde die Aufnahme der 4. im Oktober 2010 als „orchestral disc of the month“ ausgezeichnet, das Magazin Pizzicato hebt die Aufnahme in ihrer Oktober Ausgabe als außergewöhnliche Referenz Einspielung mit dem „supersonic pizzicato“ hervor.
Im April 2013 veröffenltichten Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester Köln bei dem britischen Label Hyperion Records eine Einspielung der beliebten Tondichtungen „Till Eulenspiegel“ und „Don Quixote“ mit Lawrence Power (Viola) und Alban Gerhardt (Violoncello) von Richard Strauss. Die Aufnahme wurde bereits vom BBC Music Magazine als „Disc of the Month“ (Mai 2013) ausgezeichnet.
Seit Mitte Oktober 2005 werden die Konzerte des Gürzenich-Orchesters mitgeschnitten und sind als „GO live!“ - Sofort-CD ca. fünf Minuten nach dem Schlussapplaus erhältlich. Eine "Best of"-Abmischung der drei Konzertabende steht einige Wochen später im iTunes Music Store als Download zur Verfügung. Innerhalb dieser umfangreichen Konzert-Dokumentation sind u.a. folgende Werke erschienen: Ludwig van Beethovens Sinfonien Nr. 5 und 7, Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll Messe sowie Anton Bruckners Sinfonien Nr. 5 und 8. Im Januar 2013 erreichte das weltweit einzigartige Projekt den Rekord von 25.000 verkauften CDs.
Stand: April 2013
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Ausgebildet an der Hochschule für Musik in Köln bei Volker Wangenheim und bei Leonard Bernstein und Seiji Ozawa in Tanglewood profilierte er sich früh mit ungewöhnlichen Projekten und zahlreichen Ur- und Erstaufführungen. 1989 übernahm Markus Stenz die musikalische Leitung des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano (bis 1995) und leitete als Chefdirigent von 1994 bis 1998 die London Sinfonietta, das renommierteste britische Ensemble für zeitgenössische Musik. Parallel zu seiner Position als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Melbourne Symphony Orchestra von 1998 bis 2004 hat Markus Stenz sein Repertoire in Richtung Klassik und Romantik erweitert.
Seit der Spielzeit 2003/2004 ist Markus Stenz Gürzenich-Kapellmeister. Er leitete das Gürzenich-Orchester Köln zum Jahreswechsel 2007/2008 auf dessen erster China-Tournee sowie im August 2008 in der Royal Albert Hall im Rahmen der BBC Proms in London. Im September 2010 kehrte er zurück nach China, um in Shanghai die erste Aufführung von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ mit dem Gürzenich-Orchester und der Oper Köln aufzuführen. In seiner letzten Kölner Spielzeit 2013/2014 reist er vom 16.–24. Februar 2014 erneut mit dem Gürzenich-Orchester Köln nach Asien und gastiert in den wichtigsten Städten Chinas und Taiwans wie Taipeh, Shanghai, Beijing und Guangzhou. Er wird zudem gegen Ende der Saison am 15. Juni 2014 ein Strauss-Festkonzert anlässlich des 150. Geburtstags des Komponisten (11. Juni 1864) in der Philharmonie geben.
Markus Stenz debütierte als Operndirigent mit Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“ am Gran Teatro La Fenice in Venedig. Er hat zahlreiche Ur- und Erstaufführungen geleitet, z.B. Hans Werner Henzes „Das verratene Meer“ in Berlin, „Venus und Adonis“ an der Bayerischen Staatsoper und „L’ Upupa und der Triumph der Sohnesliebe“ 2003 bei den Salzburger Festspielen. Seit seinem Operndebüt gastierte Markus Stenz an den wichtigen internationalen Opernhäusern und bei internationalen Festivals wie z.B. am Teatro alla Scala in Mailand, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der English National Opera, an der Lyric Opera Chicago, San Francisco Opera, in Los Angeles, am Staatstheater Stuttgart, an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper Hamburg, an der Oper Frankfurt (mit der Uraufführung von Detlev Glanerts „Caligula“) sowie beim Festival in Glyndebourne, beim Edinburgh International Festival, bei den Bregenzer (UA von Detlev Glanerts „Solaris“ im Juli 2012) sowie den Salzburger Festspielen.
Besonders hervorzuheben aus dem bisherigen Wirken an der Oper Köln sind die viel beachteten Aufführungen von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, „Lohengrin“, „Tannhäuser“, „Tristan und Isolde“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ sowie Leoš Janáčeks „Jenůfa“ und „Kát’a Kabanová“. Markus Stenz zeichnet in Köln in der Saison 2012/2013 musikalisch verantwortlich für die Neuproduktionen von Schrekers „Die Gezeichneten“ und Richard Wagners „Parsifal“.
Als Konzertdirigent hat Markus Stenz u a. das Königliche Concertgebouw Orchester, die Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Berliner Philharmoniker, das Tonhalle Orchester Zürich, die Wiener Symphoniker, das Hallé Orchestra Manchester, das NHK Symphony Orchestra Tokyo, die Staatskapelle Berlin, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg sowie die Sinfonieorchester des BR, HR, WDR und NDR geleitet. In den USA arbeitete er mit dem Chicago Symphony und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra sowie den Sinfonieorchestern von Boston, Dallas, Minnesota und Houston.
Mit dem Label OehmsClassics werden derzeit alle Sinfonien von Gustav Mahler sowie der Lieder „Des Knaben Wunderhorn“ mit Christiane Oelze (Sopran) und Michael Volle (Bariton) herausgebracht. Der Zyklus erscheint auf Hybrid-SACD. Den Auftakt des großen Mahler-Zyklus mit dem Gürzenich-Orchester Köln machte die 5. Sinfonie cis-Moll, die im Herbst 2009 in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen wurde sowie von dem Musikmagazin Rondo 2010 als Platte des Jahres ausgezeichnet wurde. Mittlerweile sind auch die 4. Sinfonie, die Wunderhorn-Lieder, die Zweite, Dritte, Erste und die 8. Sinfonie („Die Sinfonie der Tausend“), erschienen. Vom classic fM magazine wurde die Aufnahme der 4. im Oktober 2010 als „orchestral disc of the month“ ausgezeichnet, das Magazin Pizzicato hebt die Aufnahme in ihrer Oktober Ausgabe als außergewöhnliche Referenz Einspielung mit dem „supersonic pizzicato“ hervor.
Im April 2013 veröffenltichten Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester Köln bei dem britischen Label Hyperion Records eine Einspielung der beliebten Tondichtungen „Till Eulenspiegel“ und „Don Quixote“ mit Lawrence Power (Viola) und Alban Gerhardt (Violoncello) von Richard Strauss. Die Aufnahme wurde bereits vom BBC Music Magazine als „Disc of the Month“ (Mai 2013) ausgezeichnet.
Seit Mitte Oktober 2005 werden die Konzerte des Gürzenich-Orchesters mitgeschnitten und sind als „GO live!“ - Sofort-CD ca. fünf Minuten nach dem Schlussapplaus erhältlich. Eine "Best of"-Abmischung der drei Konzertabende steht einige Wochen später im iTunes Music Store als Download zur Verfügung. Innerhalb dieser umfangreichen Konzert-Dokumentation sind u.a. folgende Werke erschienen: Ludwig van Beethovens Sinfonien Nr. 5 und 7, Wolfgang Amadeus Mozarts c-Moll Messe sowie Anton Bruckners Sinfonien Nr. 5 und 8. Im Januar 2013 erreichte das weltweit einzigartige Projekt den Rekord von 25.000 verkauften CDs.
Stand: April 2013
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