CD-VERÖFFENTLICHUNG: SCHÖNBERGS "GURRE-LIEDER"

mit dem Gürzenich-Orchester Köln

Unerhört kunstvoll und von nie gehörter Klangwirkung“, so kommentierte Anton von Webern die 1913 in Berlin uraufgeführten „Gurre-Lieder“ Arnold Schönbergs. Cover Gurre-Lieder StenzUnd wahrhaftig präsentiert sich der oratorische Liederzyklus Schönbergs mit einem immensen vokalen wie instrumentalen Aufgebot. Fünf Vokalsolisten, ein Sprecher, ein achtstimmig gemischter Chor, drei vierstimmige Männerchöre und ein groß besetztes Orchester mit bis zu fünffacher Bläserbesetzung und vier Harfen sind die Ausführenden in Schönbergs Werk, in welchem er die romantischen Klangwelten von Johannes Brahms bis hin zu Richard Wagner und Gustav Mahler noch einmal miteinander verschmelzen lässt.

 

2014 gestalteten 450 Musiker diese tragische Liebesgeschichte um König Waldemar und Tove in der Kölner Philharmonie. Mit vier fulminanten und umjubelten Aufführungen vom 1.-4. Juni 2014 verabschiedete sich der ehemalige Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz mit diesem Monumentalwerk nach elfjähriger Amtszeit von seinem Kölner Publikum. “Schöner und intensiver kann man einen Abschied nicht gestalten“ (Kölnische Rundschau). Basierend auf dem Live-Mitschnitt aus der Kölner Philharmonie erscheint nun bei Hyperion die Aufnahme von Arnold Schönbergs Gurre-Liedern, gespielt vom Gürzenich-Orchester unter der Leitung von Markus Stenz.

 

Arnold Schönberg (1874–1951) // Gurre-Lieder
Kantate für Soli, Chor Orchester in drei Teilen
Text von Jens Peter Jacobsen, Übersetzung von Robert Franz Arnold

VÖ: 29. Juni 2015 2 CDs // Hyperion // CDA 68081 /2

 

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