KOELN NIMMT ABSCHIED VON MARKUS STENZ

Viermal Gurre-Lieder von Schönberg vor ausverkaufter Philharmonie

»Unerhört kunstvoll und von nie gehörten Klangwirkungen«, schwärmte Anton von Webern über die Uraufführung 1913, die für den damals weithin als »Bürgerschreck« geächteten Schönberg zum Triumph geriet: »Das jubelnde Rufen, das schon nach dem ersten Teil losbrach, stieg zum Tumult nach dem dritten... Und als dann der machtvoll aufbrausende Sonnenaufgangsgruß des Chors vorüber war, ... kannte das Jauchzen keine Grenze mehr.«


Viermal konnte sich das Kölner Publikum von Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz verabschieden, der diese Position seit 2003/2004 inne hatte. Und das Publikum zauberte eine ähnliche Stimmung hervor wie bei der Uraufführung des Werks. Die offizielle Verabschiedung fand am 3. Juni in der Philharmonie statt, bei der Stenz als Abschiedsgeschenk des Orchesters eine antiquarische Ausgabe der handgeschriebenen Fassung der Gurre-Lieder von Orchestervorstand Georg Heimbach überreicht wurde. Ob Jürgen Roters dankte für die Jahre der Musikalität und guten Zusammenarbeit.

Ein Mitschnitt des Konzerts am 3. Juni wird vom 13. Juli 2014 um 10 Uhr im WDR Fernsehen gesendet.
 

Es sind einige Abschiedsinterviews erschienen und Radiogespräche geführt worden:

> Kölnische Rundschau

> Bild

> Domradio 

> zu WDR3 Variationen