DIE SAISON 2012/2013 DES GÜRZENICH-ORCHESTERS KÖLN

Markus Stenz stellt auf der Jahrespressekonferenz die kommende Saison vor

Die neue Spielzeit des Gürzenich-Orchesters wartet mit einer Fülle an spannenden Debüts auf und knüpft reizvolle musikalische Fäden weiter. Den Auftakt macht das Festkonzert am 2. September 2012, dirigiert von Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz. Die französischen Pianistin Hélène Grimaud gibt ihr Debüt beim Gürzenich-Orchester mit Johannes Brahms’ 2. Klavierkonzert, nach der Pause erklingt Hector Berlioz’ »Symphonie fantastique«. Mit dem gleichen Programm beschließt das Gürzenich- Orchester zuvor am 31. August 2012 das renommierte Sommerfestival des Concertgebouw Amsterdam.

Mit der Organistin Iveta Apkalna, dem Schlagzeuger Martin Grubinger, dem Harfenisten Xavier de Maistre und dem Flötisten Emmanuel Pahud geben vier Weltklasse-Musiker ihr Debüt. Ebenfalls erstmals beim Gürzenich- Orchester zu Gast sind Truls Mørk, der das 1. Cellokonzert von Dmitrij Schostakowitsch spielen wird, und der armenische Geiger Sergey Kachatryan, der das Violinkonzert seines Landmanns Aram Khatchaturian vorstellt.

Das Experiment Klassik, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Fernsehmoderator und Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar, geht in die zweite Runde. Am 9. Januar 2013 nehmen Markus Stenz und Ranga Yogeshwar gemeinsam mit Orchester und Publikum das Adagio aus der 9. Sinfonie von Gustav Mahler unter die Lupe.

Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz trägt seinem Ruf als profilierter Interpret zeitgenössischer Musik mit zwei Konzertprogrammen Rechnung: Die Deutsche Erstaufführung von Thomas Adès „Polaris“ koppelt er mit der 1. Sinfonie von Beethoven und dem Cellokonzert von Antonín Dvořák, Solist ist Bonian Tian, vielfacher Wettbewerbsgewinner und seit 2010 Solo-Cellist des Gürzenich-Orchesters. Mit Martin Grubinger als Solist wird Markus Stenz das neue Percussion-Konzert von HK Gruber „into the open …“ als Deutsche Erstaufführung präsentieren und im gleichen Konzert die 6. Sinfonie von Kurt Atterberg. Mit der 9. Sinfonie setzt Markus Stenz seinen Gustav-Mahler-Zyklus fort, und mit Bruckners „Te Deum“ und dem Orgelkonzert von Joseph Jongen (Solistin Iveta Apkalna) wird er die Konzertsaison beschließen.

-> Saisonbroschüre 2012/2013